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Am 5. April 2011 ist die EU-Richtlinie zur Verhütung und Bekämpfung des Menschenhandels und zum Schutz seiner Opfer (2011/36/EU des Europäischen Parlaments und des Rates) in Kraft getreten. Die Mitgliedstaaten waren verpflichtet, die Richtlinie innerhalb einer Frist von zwei Jahren in nationales Recht umzusetzen. In Deutschland ist dies bislang nicht erfolgt. Ende Januar 2015 wurde nun vom Kabinett ein Gesetzentwurf beschlossen, der bis zum Sommer dieses Jahres verabschiedet werden soll. Der DGB sowie zahlreiche weitere Akteure bewerten diesen Entwurf als unzureichend.

Um notwendige Erweiterungen zu diskutieren und voranzutreiben sowie um eine Umsetzung der Bestimmungen möglichst konzertiert, effektiv und zügig zum Wohl der von Menschenhandel Betroffenen zu ermöglichen, plant Sklavenlos! die Initiierung eines Saarland-Forums, das als Informations-, Austausch- und Vernetzungsplattform für alle beteiligten Akteure – Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, zivilgesellschaftliche Akteure und Mitarbeitende der betroffenen Landesministerien – dienen soll.